Handbuch zu Ted, einem einfachen RichTextFormat-Prozessor
Ted ist eine
Textverarbeitung für X Windows
auf UNIX- oder GNU/Linux-Systemen. Ted wurde als einfache Standard-Textverarbeitung entwickelt, analog
zu Wordpad auf MS-Windows. Aber seit den bescheidenen
Anfängen hat sich Ted zu einer
richtigen Textverarbeitung entwickelt, mit der gleichen, vergleichsweise
simplen, Benutzeroberfläche wie ehedem. Leider fehlt auf den meisten
**IX-Systemen die Möglichkeit auf die Schnelle einen Brief, eine Notiz oder
ähnliches zu schreiben. Viel zu oft war man gezwungen ein Windows oder eine komplexe Office-Suite zu
starten nur um ein kleines Dokument zu schreiben. Dafür wurde Ted geschaffen: eine
wysiwyg-Umgebung um anspruchsvoll formatierte Texte
mit überschaubarem Aufwand erstellen zu können. RTF-Dateien von Ted sind
zu MS-Word, -Notepad und -Wordpad vollständig kompatibel und können zwischen beiden bequem
ausgetauscht werden: sie sind auch so gut wie immun gegen den
allgegenwärtigen MacroViren-Befall. Ted kann außerdem RTF
nach PostScript und PDF konvertieren (es gibt ConverterScripts).
Kompatibilität mit populären MS-Windows-Anwendungen waren vorrangiges
Ziel bei Teds Design:
·
Jedes
Dokument das Ted ausgibt kann
verlustfrei von MS-Windows-Anwendungen
eingelesen werden.
·
Andererseits
unterstützt Ted eine Vielzahl
der Microsoft-Formatierungen, aber leider nicht alle, da nicht alle
vollständig dokumentiert sind. Und so kann es vorkommen, daß nach einer
Bearbeitung mit Ted
Formatierungen verloren gehen können. Ted versucht jedoch
den kompletten Text (Inhalt) eines Dokumentes auf den Bildschirm oder den
Drucker zu bringen.
Sie können Ted auch nutzen, um formatierte eMails (die von
MS-Windows-Systemen geschickt wurden) zu lesen oder
RTF-Dateien zu lesen, bearbeiten, drucken oder nach
Adobe Acrobat PDF zu wandeln. Die Konfiguration als
Helper-Applikation für Netscape
oder die Anbindung an GhostScript wird später beschrieben.
Ich hoffe Sie finden Ted nützlich. Bitte berichten Sie alle
Fehler und Auffälligkeiten mit einer möglichst genauen Beschreibung der
Umstände, Aktionen und eingesetzter Software, damit ich sie in unser aller
Interesse berichtigen kann, der Autor
- Mark de Does -
Die Übersetzungen der XResources und
dieses Handbuches erfolgen durch engagierte Mitstreiter von Mark,
irgendwann in ihrer Freizeit. Als Übersetzer der deutschen Teile habe ich
mir die Freiheit genommen, das ursprüngliche README und somit auch Handbuch
dieser Applikation zu kürzen. Bei dieser Entscheidung stand im Vordergrund:
·
Teile wie
Features ändern sich von Release zu Release. Die, die willens und fähig
sind sich mit einer Software auf Betriebssystemebene auseinander zu setzen
können auch diesen Teil in Englisch lesen (wobei
können fähig sein bedeutet). Die häufigen Änderungen
würden mich zeitlich auffressen und ich hätte die Befürchtung mir mehr als
nötig Redundanzen und/oder Differenzen einzuhandeln.
·
Teile die
in Betriebssystem-Interna verweisen bleiben, aus meiner 20jährigen
Erfahrung, besser in der Originalsprache oder in Englisch. Der Nutzer
dieser Informationen ist ausgebildet genug alles so zu verstehen. Das
Gleiche gilt für einige Worte für die ich mir inzwischen keine deutsche
Entsprechung vorstellen kann. Ich weiß noch wie lange ich gebraucht habe,
um herauszufinden, daß die
Druckausgabeverwaltungseinheit eigentlich eine simple PrintQueue ist.
·
Copyright,
Disclaimer, Thank you (and me ...) verbleiben als Originale. Da mir die
rechtssichere Ausbildung fehlt, kann ich sie nicht sicher übersetzen.
Außerdem weiß ich sicher, daß die Übersetzung als solche keine Rechtssicherheit bietet. Die Software
wie bezogen und genutzt ist der Status Quo zu einem gegebenen Zeitpunkt.
·
Es ist
komplex und zeitaufwendig genug, die für den Benutzer relevanten Teile zu
übersetzen.
Auf jeden Fall danke ich aber ganz
herzlich Mark de Does für seine
Arbeit an diesem Stück Software: ich kann zwar unter
MS-Word/Wordpad ein relativ offenes Format benutzen,
aber wenn ich auf eine **IX-Plattform wechsele finde ich keine Software
dafür, die es sauber unterstützt. Er hat mir gestattet mit knapp 90% meiner
Dokumente in die Freiheit GNU/Linux (oder besser **IX) auszuweichen.
Übersetzung für Version 2.16, Erkrath,
im April 2004
- Axel Schwarzer -
Ted ist ein
X11-Programm. Um es zu starten kann man es direkt aufrufen: Ted & oder mit einer sofort zu
bearbeitenden Datei: Ted meinDokument.rtf &. Verschiedene Aufrufvarianten werden später noch besprochen. Aber
sagen Sie mal: "Wieso und womit lesen Sie mich eigentlich?"...
|
|
Wenn Sie grau dargestellte Einträge in
den Menus und Dialogen finden, sind sie:
*
entweder
zur Zeit nicht aktiv
*
oder
bereits für eine kommende Version von Ted vorbereitet.
Þ
Hier sehen
unter
Schriftauswahl: Text
noch den
Eintrag
Schriftauswahl: Aufzählung/Liste,
der bereits
für eine Ted-Version nach 2.16
vorbereitet wurde.
|
Es gibt unter Ted zwei Arten von
Fenstern oder Dialogen (abgesehen von dem, in dem Sie Text eingeben):
·
Modale
Dialoge mit Schaltflächen wie
OK und Abbruch; bis diese durch eine der Schaltflächen beendet werden, kann nur
hier etwas eingegeben werden. Sie müssen also den Dialog schließen um im
Text weiterzuarbeiten.
auf dem
Desktop XResource in $HOME/.Xdefaults oder $HOME/Ted
Applikationsfenster
(Startbild) Ted
Dokumentfenster tedDocument
Textsuche tedFindTool
Rechtschreibung tedSpellTool
Schriftenauswahl tedFontTool
Sonderzeichen
einfügen tedSymbolPicker
Formatierung... tedFormatTool
·
Nicht-modale
Dialoge oder Werkzeuge. Sie passen sich laufend der
Situation unter der Schreibmarke an und können ständig geöffnet bleiben
(sofern der Platz oder das eigene Arbeitsverhalten dies zulassen). Sie
finden hier kein OK und Abbruch: diese Fenster werden mit Mitteln des Fenstermanagers geschlossen
.
auf dem
Desktop XResource in $HOME/.Xdefaults oder $HOME/Ted
Hyperlink-Dialog tedHyperlink
Bookmark-Dialog tedBookmark
Drucken... tedPrintDialog
als eMail
versenden... tedMailDialog
Dokument-Eigenschaften... tedPropertyDialog
PopUps,
Meldungen tedMessageDialog
Es kann nötig oder sinnvoll sein diese
Resourcen vorab zu setzen um eine feste Arbeitsumgebung zu haben oder das
interaktive Positionieren von einigen Fenstermanagern zu umgehen (falls Sie
das stört). Mit
tedDocument*geometry: 1056x1040+8+8
in meiner
$HOME/Ted nutze ich z.B. meinen 19"-Schirm mit
1600x1200 Pixel maximal aus, d.h. ein DIN A4-Blatt wird in der gesamten
Seitenbreite und zu ca. zwei Dritteln der Höhe angezeigt. Ted*Geometry gilt übrigens für alle Fenster.
Ted wurde
ursprünglich als Motif-Applikation
entwickelt und in der Hauptsache unter mwm, Gnome und KDE getestet. Wenn Sie ihn mit anderen
Fenstermanagern einsetzen, beachten Sie bitte folgendes:
·
Einige
Fenstermanager wie fvwm sind
brutal: sie "killen" X11-Applikationen und Ted
ist nicht gefeit gegen physische Gewalt. Also bitte
vor dem Abmelden wenigstens sichern!
·
Falls ihr
Fenstermanager das "interaktive Positionieren" (ein neu
aufgerufenes Programm klebt mit seinem Fenster an der Maus und ein linker Maus-Click legt es auf den Desktop)
eingeschaltet hat und Sie das stört, schauen Sie bitte in den vorigen
Abschnitt (die Sequenz +8+8 in tedDocument bewirkt das feste
Positionieren).
·
Zu einem
gewissen Grade unterstützt Ted sogenannte
Sessionmanager, wie sie unter
KDE und CDE im Einsatz sind. Wenn dieser Ted die Anweisung, während des Abmeldens, erteilt seinen Zustand zu
speichern und einen Dialog mit dem Benutzer erlaubt, fragt Ted wie gewöhnlich ob vor dem Beenden
gespeichert werden soll. Ist kein Dialog möglich, sichert Ted in Bearbeitung befindliche Dokumente
nach $HOME/.Ted und teilt dem
Sessionmanager Parameter mit, mit denen Ted beim erneuten Start der Session diese Dokumente erneut öffnen
kann.
Die Installation ist recht simpel, sie
ist ausführlich und stets aktuell beschrieben auf
http://www.nllgg.nl/Ted. Hier finden Sie auch die
aktuellen Links zu den zusätzlich benötigten Bibliotheken (Libraries).
Beachten Sie, daß sie plattform- und distributions-abhängig ist und wählen
Sie die adäquaten Pakete für sich aus. Zählen Sie zu den Nutzern der SuSE-Distribution finden Sie die nötigen RPMs in ihrem YaST, wahrscheinlich jedoch
nicht die aktuellsten, dafür aber auf jeden Fall passende.
Ich werde später versuchen zu erläutern
wie man Ted aus den Sourcen
installiert. Sofern alles klappt, werde ich auch versuchen Ted unter AIX 5.1.0.xx und Solaris
2.9 (SPARC) zu installieren und meine Erfahrungen weiterzugeben.
Die offizielle DownloadSite ftp://ftp.nluug.nl/pub/editors/ted
bietet das gesamte Spektrum der installierbaren Pakete. Es ist möglich, daß
in Zukunft weitere Sites dazukommen werden, so ist z.B. seit einiger Zeit Ted in der SuSE-Distribution enthalten und somit auf den
SuSE-Servern verfügbar.
Um Ted kompilieren und linken zu können, besorgen Sie sich bitte den
Source-Code ted-<version>.src.rpm oder tar.gz. Ich werde hier die tar.gz-Datei beschreiben. Das Arbeiten mit
dem Source-Code setzt das GNU-Tool gzip und ein chown voraus, der die Syntax <user>:<group> unterstützt. Sie können Ted auch mit dem GTK+
1.2.8 oder später übersetzen, jedoch ist die GTK-Version noch nicht fertiggestellt, sondern befindet sich noch in
der Entwicklungsphase. Ted kann
auch für Compaqs OpenVMS übersetzt werden. Sie benötigen dazu
einige Anpassungen und die Beschreibung von Jouk
Jansen, die sich in der Datei
descrip.mms innerhalb des Source-Codes befinden.
Als Vorbereitung benötigen Sie eine Motif-Entwicklungsumgebung. Bitte schauen
Sie nach, ob sich das Benötigte bereits in ihrer Distribution befindet
bevor Sie sich etwas herunterladen. Es sei denn, Sie benötigen auf jeden
Fall die neuesten Versionen.
·
entweder lesstiff oder
openmotif
oder gtk(-devel)
·
libtiff
·
libjpeg, hier benötigen Sie mindestens Version 6. Falls Sie Fehler wie jpeg_std_error beim Umwandeln erhalten,
arbeiten Sie mit Version 5!
·
libz oder zlib
·
libpng
·
libxpm oder (gdk-pixbuf / imlib)
Unter diesen Namen sollten Sie z.B. auf
einem SuSE-System alles finden
können. Ich setze voraus, daß der gcc und die übrigen Bibliotheken funktionierend eingerichtet sind. make und die übrigen Tools eines üblichen
Entwicklungssystems werden ebenfalls benötigt. Falls Sie ihr System so
eingerichtet haben, daß Sie einen Kernel selbst übersetzen können oder Sie
haben die Option "Entwicklungssystem" ihrer Distribution gewählt,
sollte alles in Ordnung sein.
Entpacken Sie
ted-<version>.src.tar.gz in ein geeignetes Verzeichnis und wechseln Sie dort hin:
cd /usr/local/src
gunzip -cd ted-<version>.src.tar.gz | tar xf -
cd ted-<version>
make install
Das sollte eigentlich alles sein, um zu
einem funktionierenden Ted zu
gelangen. Falls Sie eigene Vorstellungen oder Wünsche haben, können Sie die
wahrscheinlich mit wenigen Handgriffen realisieren. Im Makefile stehen Ihnen nämlich verschiedene make-Targets zur Verfügung und Sie können
vor dem make-Aufruf noch
Optionen für das configure-Script
in der Datei Makefile setzen
(hinter CONFIGURE_OPTIONS=):
--prefix=<absoluter
Pfad>: falls Sie nicht nach /usr/local
installieren möchten oder können, z.B. /opt/Ted (beachten Sie,daß Sie
einige XResourcen anpassen müssen)
--with-MOTIF: Übersetzung mit dem Motif-GUI-Toolkit (Standard) -oder-
--with-GTK: Übersetzung mit dem GTK+-GUI-Toolkit (experimentell)
Sie können make ohne target
aurfrufen, dann wird das erste (compile:) ausgeführt oder Sie wählen aus:
compile:
Nur das ausführbare
Programm Ted im Verzeichnis ./Ted erzeugen.
private:
Ted
und die zum Betrieb nötigen Dateien in ihrem Homeverzeichnis $HOME installieren. Vorschläge zur
Anpassung der $HOME/.Xdefaults
oder $HOME/.Xresources werden
gemacht.
package:
Als
root ein installierbares
./tedPakage/Ted_<Plattform>_<Architektur>.tar.gz-Paket erzeugen.
install:
Dieses Paket als root installieren.
clean:
Reste von vorigen make-Läufen entfernen für Neuanfang.
compile.shared: Umwandeln, nicht versuchen statisch zu linken.
package.shared: Installierbares tar.gz-Paket
erzeugen, dynamisch linken.
install.shared: Dieses Paket als root
installieren, nicht zwangsweise versuchen dynamisch zu linken. Existiert
nur zur Bequemlichkeit.
Auf einigen Plattformen wie z.B. SUN Solaris existieren keine statischen Motif- und X11-Bibliotheken. Für diese Plattformen und Benutzer, die die shared libraries (vergleichbar den DLLs unter Windows, sparen Platz im
Kernspeicher), nutzen wollen, stehen die letzten drei Ziele (targets) bereit.
Die allgemeinste Methode Ted zu installieren, besteht darin, nach make package, das Paket ./tedPakage/Ted_<Plattform>_<Architektur>.tar.gz in ein Verzeichnis zu entpacken, das Sie nutzen möchten oder
dürfen (denken Sie an die Anpassung der XResourcen).
Installation unter Solaris 5.9 (SPARC)
Auf einer alten Workstation habe ich Ted compilieren können, der Weg dort hin in
raschen Worten (ein ¿ bedeutet,
daß der Zeilenumbruch in Ted
eingefügt wurde und nicht auf
die SUN gehört. Diese
Beschreibung gilt für Ted bis
Version 2.12, ab 2.16 sollte ein "make sysvpkg" klaglos funktionieren, ohne daß die
Makefiles angepaßt werden müßten. Die geänderten
Pfadangaben und sonstige Einstellungen müssen jedoch nach wie vor
vorgenommen werden.
Da ich mit der SUN etwas spielen wollte, habe ich mich für die große Installation (Entire Solaris Software Group Plus OEM Support) entschieden und nach der Installation die aktuellen Patches
eingespielt (9_Recommended).
Die meisten GNU-Tools befinden
sich danach auf der Platte und müssen lediglich noch zugänglich gemacht
werden. Nun steht uns (uname -a) SunOS sun1 5.9 Generic_112233-03 sun4m sparc SUNW,SPARCstation-20 zur Verfügung und in der /etc/default/login werden die Pfade gesetzt:
...
# PATH sets the initial shell PATH
variable
#
PATH=/usr/local/bin:/usr/sfw/bin:¿
/usr/xpg4/bin:/usr/ccs/bin:¿
/usr/bin:/usr/X/bin:/usr/dt/bin
# SUPATH sets the initial shell PATH variable for root
#
SUPATH=/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sfw/sbin:/usr/sfw/bin:¿
/usr/xpg4/bin:/usr/ccs/bin:¿
/usr/sbin:/usr/bin:/usr/X/bin:/usr/dt/bin
...
Die Pfade zu den Bibliotheken (Libraries) werden
gesetzt mit:
crle -c /var/ld/ld.config -l¿ /usr/lib:/usr/sfw/lib:/usr/local/lib:/usr/platform/sun4m/lib:¿
/usr/xpg4/lib:/usr/ccs/lib
Falls Sie ein älteres Solaris benutzen, kann es sein, daß statt /usr/sfw/...
/opt/sfw/... anzugeben ist. Nun brauchen wir noch
einige Tools, die auf http://www.sunfreeware.com/ zu finden sind. Ich habe mich für die folgenden entschieden und
sie nach /var/spool/pkg
entpackt:
autoconf-2.57-sol9-sparc-local
automake-1.7.2-sol9-sparc-local
gcc-3.2.1-sol9-sparc-local
m4-1.4-sol9-sparc-local
make-3.80-sol9-sparc-local
mc-4.5.9-sol8-sparc-local
Der Hauptteil kommt recht aktuell mit
dem Betriebssystem. Mit cd /var/spool/pkg und pkgadd -d <package> wird installiert. Den Midnight Commander (mc) empfehle ich auf
jeden Fall, er erleichtert die Arbeit im Dateisystem immens. Nun flugs als root unter
/usr/local/src den Ted ausgepackt und mit make install.shared die erste Enttäuschung erzeugt. Das Grundgerüst steht, nachdem
der Compiler zum ersten Mal mit einem Fehler angehalten hat. Nun muß unter ./bitmap/ das
makefile editiert, d.h. eine Zeile eingefügt werden:
...
INCLUDES= \
$(XPM_CFLAGS) \
$(PNG_CFLAGS) \
$(ZLIB_CFLAGS) \
$(JPEG_CFLAGS) \
$(TIFF_CFLAGS) \
-I../include \
-I/usr/sfw/include \
-I. -I../appUtil
CFLAGS=...
Ein weiteres
make install.shared läßt den Compiler abermals
anhalten und nun muß unter ./Ted das makefile ergänzt
werden:
...
CFLAGS= \
-g -O2 \
$(INCLUDES)
LDFLAGS=
-L/usr/sfw/lib
X_LIBS=...
Das war für mich alles, um Ted zur
Arbeit zu überreden.
Installation unter AIX 5.1 (POWER_PC/CHRP)
Hier wurden lediglich die nötigen RPM-Pakete aus der ToolBox (am
besten die Suche hier beginnen) installiert, die Pfade angepaßt und
insbesondere das README des gcc beachtet (Release-Abhängigkeiten).
Um Text einzugeben können Sie einfach
welchen eintippen. Das, was Sie tippen wird vor der Schreibmarke,
einem senkrechten, blinkenden Strich eingefügt. Wenn Sie mit der Maus oder
den Cursor-Tasten Text markieren, wird diese Auswahl durch das Eingetippte
ersetzt. Einzelne Buchstaben oder markierte Bereiche können durch Backspace oder Delete gelöscht werden. Gerade unter X11 ist die richtige Konfiguration dieser Tasten nicht trivial: bitte
schauen Sie in ihre Dokumentation zu X11 oder ihrer Distribution, auch die HOWTOs sind eine dankbare Quelle. Falls Backspace die Zeichen nach der
Schreibmarke löscht, müssen Sie ggf. das richtige Verhalten konfigurieren:
entweder mit xmodmap -e keycode 22 = BackSpace in $HOME/.xinitrc
oder z.B. unter SuSE 7.3 sollte
in /etc/X11/xmodmap folgendes
stehen:
...
keycode 22 = BackSpace
...
xmodmap -e "keycode 22 =
BackSpace" kann auch direkt an der Befehlszeile
eingegeben werden, wirkt dann aber nur temporär.
Die Schreibmarke kann mit den Pfeil-
oder Cursor-Tasten bewegt werden, Home oder Pos1 bringt ihn
an die erste Position einer Zeile, End oder Ende an die
letzte. Ein Einfach-Click mit
der linken Maustaste positioniert ihn gezielt an die gewählte Stelle, ein Doppel-Click markiert ein Wort. Ganze
Bereiche können markiert werden, indem mit gehaltener linken Maustaste der
Bereich überfahren wird. Ebenso kann mit den Cursortasten und gleichzeitig
gehaltener Shift- oder Hochstell-Taste ein Bereich markiert
werden. Ted zeigt einen
markierten Bereich durch eine geänderte Farbgebung an (XResource: Ted.selectionColor). Generell gilt:
Cursorbewegung mit gehaltener Shift- oder Hochstell-Taste,
sei es mit Maus oder Cursortasten, erweitern die Markierung. Erweiterungen
wie unter MS-Windows mit der Ctrl- oder Strg-Taste,
die mehrere getrennte Bereiche erfassen, sind noch nicht implementiert.
Wenn die Ctrl- oder Strg-Taste mit einer zweiten Taste gedrückt
werden muß, z.B. F werde ich
das künftig folgendermaßen kennzeichnen: ^F.
Ein Einfach-Click mit der rechten Maustaste öffnet übrigens das
Formatierungswerkzeug (Formatierung>Formatierung...), das Ihnen den Zugriff auf alle Eigenschaften ihres Textes
gestattet.
Wenn Sie über eine moderne Maus mit Rad
verfügen und dieses Rad unter X11 konfiguriert ist, benutzt Ted dieses um rauf- und runterzublättern. In
der Datei /etc/X11/XF86Config
muß folgender Eintrag stehen:
... # XFree 3.x !
Section "Pointer"
Protocol "imps/2"
ZAxisMapping 4 5
...
# -oder-
... # XFree 4.x !
Section "InputDevice"
Option "Protocol" "imps/2"
Option "ZAxisMapping" "4 5"
...
Um die Schrift eines markierten
Bereiches zu ändern, wählen Sie
Schriften>Schriften... oder
Formatierung>Formatierung...>Schrift. Ihnen
wird die aktuell gewählte Schrift angezeigt und Sie können aus den
angebotenen Kombinationen aus Familie, Schnitt, Größe und den übrigen Attributen eine neue Kombination wählen. Eine
Änderung und anwenden auf Markierung verändert übrigens auch die Schrift ab der Schreibmarke ohne daß
eine explizite Markierung gesetzt wäre.
Etwas einfacher geht es wenn Sie ihren
Text einfach in der Standardschrift runterschreiben, z.B. diesen Abschnitt.
Die Teile die Sie unterschiedlich formatieren wollen, formatieren Sie
einmal um, lassen die Markierung stehen und wählen
Schriften>Schrift kopieren. Alle weiteren Passagen
müssen nur noch markiert werden und die zuvor kopierte Formatierung wird
mit Schriften>Schrift einfügen zugewiesen. Das gilt auch für die Formatierung: hier heißen die
Zauberformeln: Formatierung>Absatz-Lineal kopieren und Formatierung>Absatz-Lineal einfügen.
Der Umfang der von Ted nutzbaren Schriften wird durch die AFM-Dateien in
/usr/local/afm festgelegt, denn
Ted benötigt die hier hinterlegten Metriken. Ted benutzt eigene Regeln um diese PostScript-Schriften auf X11-Schriften abzubilden. Lediglich die
Schriften, für die auch eine X11-Schrift
verfügbar ist, können von Ted
genutzt werden. Bitte beachten Sie, daß für Zeichensätze die nicht Latin 1
(8859-1) entsprechen, die AFM-Datei,
die X11- und Drucker-Schrift
das benötigte Encoding enthalten müssen. Ted kodiert Schriften von Adobe standard encoding nach ISO Latin 1. Generell versucht Ted unterstützte Zeichensätze in der AFM-Datei zu finden und die Schriften im standard encoding zu benutzen. Schriften,
die nicht alle Zeichen enthalten, werden ignoriert.
|
|
Die folgende Illustration zeigt den
Schriften-Dialog.
Um einzelne Attribute wie
- fett/bold,
- kursiv/italic oder
- unterstrichen/underlined
zuzuweisen kann man auch die
entsprechenden Punkte aus dem Schriften-Menu benutzen.
- Index/subscript und
- Potenz/superscript
beziehen sich z.B. auf die 2 in x2 respektive H2O. Die
Option
- durchgestrichen/strikethrough
ist eine Möglichkeit Text als gelöscht
zu kennzeichnen, ohne ihn wirklich aus dem Dokument zu entfernen.
Inzwischen kann man den Text auch farbig auszeichnen .
|
|
|
|
|
|
Man kann auch über das Einfügen-Menu Bilder in Dokumente einfügen. Ein Dateiauswahl-Dialog
erlaubt es Ihnen, aus einer Auswahl der gängigsten Formate eine Datei
einzubetten.
Zusätzlich ist es auch möglich aus einigen, wenigen X11-Applikationen über die Zwischenablage
eine Graphik einzufügen.
Um ein Bild zu skalieren genügt ein Doppel-Click mit der linken Maustaste auf
das Bild. Mit der linken Maustaste können Sie drei der acht
Markierungspunkte in die gewünschte Richtung ziehen (rechts Mitte, rechts
unten. unten Mitte).
|
»
Wenn Sie ein Bild einfügen, nutzt Ted den zur Verfügung stehenden Platz. Das heißt wenn Sie ein Bild in eine Tabellenzelle
einfügen, sollten Sie diese vorher auf die maximale oder bereits passende
Breite bringen. Am besten über das Absatz-Lineal: in die Zelle clicken und
dann im Absatz-Lineal das graue Rechteck nach rechts schieben. Dann das
Bild einfügen, passend skalieren und die Zelle größenmäßig wieder dem Bild
anpassen. Bitte beachten Sie,
daß nur Bilder mit max. 24bit-Farbtiefe eingefügt werden können:
root@basis: Ted;(RC=0) # file hcp/*.png
...
hcp/Sonderzeichen.png: PNG image data, 879 x 329,
8-bit/color RGB, non-interlaced
hcp/TabulatorSelector.png: PNG image data, 21 x 18,
8-bit/color RGBA, non-interlaced
...
Das Bild TabulatorSelector.png würde zur Zeit (Ted
2.16) ohne explizite Fehlermeldung zurückgewiesen.
Um spezielle Symbole oder Sonderzeichen
in einen Text einzufügen geht man über das Einfügen-Menu und wählt Sonderzeichen... oder Extras>Sonderzeichen einfügen. Ihnen werden alle verfügbaren Zeichen der Schrift / des
Zeichensatzes angezeigt. Entweder Sie übernehmen ein Zeichen durch einen Doppel-Click auf das Zeichen oder einen Einfach-Click und
Einfügen an die aktuelle Position.
Þ
Sollten Sie
spezielle Zeichen benötigen, werden Sie höchstwahrscheinlich in der Schrift Symbol fündig. Sie enthält in der Hauptsache griechische (z.B. W) und mathematische (z.B. å) Symbole, aber auch einige die zur
Textgliederung dienen können (z.B. ·, ®, Ñ oder Þ).
Falls ihr X11-Server
korrekt konfiguriert ist, können die meisten gewöhnlichen akzentuierten
Zeichen direkt eingetippt werden. Die Compose-Taste erlaubt Ihnen zwei Zeichen zu einem zusammenzufassen: z.B. Compose 1 2 ergibt ½. Welche Taste die
Richtige ist, ist natürlich wieder abhängig von ihrer Installation und
somit (sofern Sie nicht selbst Hand angelegt haben) von ihrer Distribution.
Unter SuSE ist es z.B. die rechte Strg- oder Ctrl-Taste mit Shift- oder Hochstell-Taste. Normalerweise ist die Unterstützung für die Compose-Taste in ihrem X11-Server einkompiliert, aber manchmal
nicht konfiguriert oder man muß endlos ausprobieren welche Taste es denn
jetzt ist. In älteren Versionen von XF86 war es gelegentlich die ScrollLock- oder Rollen-Taste.
Unter SuSE sollte in /etc/X11/xmodmap folgendes stehen:
...
!! Right control key is Control or, if shifted, Compose
!!
remove control = Control_R
keycode 109 = Control_R Multi_key
add control = Control_R
...
Ted unterstützt
Ausschneiden/Kopieren und Einfügen für sich selbst und mit anderen X11-Applikationen. Mit
Kopieren aus dem
Bearbeiten-Menu können Sie Teile ihres Dokumentes
zwischenspeichern. Einfügen
gestattet Ihnen, dieses Fragment an einer anderen Stelle oder in ein
anderes Dokument einzufügen.
Das Bewegen von formatiertem Text wird
nur zwischen Ted-Dokumenten1
unterstützt. Einfacher Text mit elementarer Formatierung wie Tabulatoren
und Zeilenumbrüchen kann jedoch mit den meisten X11-Applikationen ausgetauscht werden.
Auch Graphiken können zwischen Ted-Fenstern2
ausgetauscht werden, ebenso mit bild-orientierten X11-Anwendungen die den Austausch von PIXMAP-Auswahlen unterstützen.
Mit diesen Applikationen, z.B. xmag und xpaint, gehen
jedoch Größeninformationen verloren.
Es existiert eine spezielle
Codeanpassung für das Programm xv von John Bradley. X11-Auswahlen die den Konventionen des X11 Inter-Client Communications Conventions Manual (ICCCM) gehorchen, haben jederzeit Vorrang vor denen des xv. Dies ist eine Eigenart der xv-Implementierung der Zwischenablage und
kein Fehler in Ted. Um diese
Eigenart zu umgehen, wurde die XResource
Ted.supportXvCopyPaste: eingeführt, die Sie bitte auf
den Wert 1 setzen, wenn Sie
die Zwischenablage mit xv
gemeinsam nutzen möchten.
Der Netscape
Composer und GIMP behandeln alles außer Text-Auswahlen intern. Das verhindert
leider den Austausch mit Programmen wie Ted, die dem
X11-Standard folgen.
Wenn Sie Texte in
Ted markieren und in andere X11-Applikationen übernehmen wollen, vergessen Sie bitte nicht ^C zu drücken. Aus den meisten X11-Applikationen können Sie Texte
übernehmen indem Sie sie mit der linken Maus-Taste markieren und in Ted
entweder mit ^V oder der mittleren Maus-Taste einfügen.
|
|
|
|
|
Über Bearbeiten>Textsuche oder ^F können Sie
innerhalb ihres Textes suchen. Im zweigeteilten Dialog können Sie das
gesuchte Muster angeben, und wenn es wenigstens einmal gefunden wurde, auch
eine Ersetzung dafür. Suche vorwärts und Suche rückwärts
beziehen sich auf die aktuelle Position im Text.
Ersetzen, dann weiter ist eine Zusammenfassung von Ersetzen und Suche vorwärts, so daß Sie nur
einmal clicken müssen. Abhängig vom Schalter unterhalb des Musterfeldes
sucht Ted nicht nur einfach nach Text, sondern nach einer regular expression oder RegEx. Sobald eine
Suche aktiviert wurde, können Sie jederzeit mit F3 die Suche vorwärts fortsetzen.
|
Auch an der Befehlszeile kann Ted so aufgerufen werden, daß er direkt sucht. Das ist nützlich um
schnell Datenbestände zu durchsuchen und anschließend zu ändern. Ted wird mit allen passenden Dokumenten
aufgerufen und Sie können mit der Taste F3 weitersuchen oder global ersetzen. Nachfolgend die allgemeine
Syntax und ein Shellscript als Beispiel:
Ted
--Find <Such-Text> <Datei(en)>
Durchsuche alle Dateien nach Text (Ted --Find Handbuch TedDocument*).
Ted
--RegFind <Such-RegEx> <Datei(en)>
Durchsuche alle Dateien nach Ausdruck (Ted --Find [hH]and-*[bB]uch TedDocument*).
|
#!/bin/sh
_stxt="${1}" # <Such-Text>
shift
# <Datei(en)>
# -- "-l" nur Anzeige der Dateinamen, "-e"
interpretiere Text als RegEx --
# (darf auch mit "-" beginnen!)
_datei=$(grep -l -e "${_stxt}" ${*}) &&
exec Ted --Find "${_stxt}" "${_datei}"
echo "(E) Keine Datei enthält \"${_stxt}\"."
|
Beispiel für ein Shellscript
Diese (RegEx) sind ein extrem flexibles
Mittel um Textbestandteile oder Textkombinationen mit einem Ausdruck zu
erfassen. Normalerweise wird man nicht zu einer RegEx greifen, es sei denn,
man ist ein erfahrener **IXer oder Programmierer. Die einfachste Ausprägung
einer RegEx ist z.B. das was Sie als Wildcard an der Kommandozeile kennen: dir myprog*.c oder
ls -al net??.h. Ich empfehle, falls tiefergehendes
Interesse besteht, ein Buch (Standardwerk) vom Verlag
O'Reilly: Jeffrey E. F. Friedl, Reguläre Ausdrücke, ISBN 3-930673-62-2.
Die RegEx-Algorithmen in Ted wurden aus der RegEx-Bibliothek von Henry Spencer entliehen. Für Details
verweise ich auf die Danksagungen und Anerkennungen. Der folgende Absatz
stammt aus der Originaldokumentation:
REGULAR EXPRESSION SYNTAX
Eine
RegEx besteht aus keinem oder mehreren Zweigen, getrennt durch "|". Sie ergibt einen Treffer, wenn
einer der Zweige einen Treffer ergibt.
Ein
Zweig besteht aus keinem oder mehreren, verbundenen Teilen. Er ergibt einen
Treffer für den ersten, gefolgt von den weiteren Teilen.
Ein Teil
ist ein Atom, gefolgt von den Quantifizierern "*", "+"
oder "?". "*"
steht für kein oder mehrere, "+" für ein oder mehrere und "?" für ein Vorkommen oder den "null string".
Ein Atom
ist eine RegEx in Klammern (Treffer der RegEx), ein Bereich (nächster
Absatz), "."
(Punkt=irgendein Zeichen), "^" (Caret=Zeilenanfang), "$" (Dollar=Zeilenende), ein "\" (Backslash=Entwertung) gefolgt von einem Zeichen (trifft
dieses Zeichen) oder ein einzelnes Zeichen ohne weitere Qualifizierung
(trifft dieses Zeichen).
Ein
Bereich ist eine Abfolge von Zeichen, eingeschlossen in "[]". Er ergibt normalerweise einen
Treffer für eines dieser einzelnen Zeichen. "^" als erstes Zeichen im Bereich ist eine Verneinung: Treffer
wenn das/die Zeichen nicht
vorkommen. Mit "-"
kann von/bis angegeben werden, z.B. erfasst "[0-9]" alle Ziffern und "[a-z]" alle Kleinbuchstaben. Um ein "]" oder "-"
zu suchen muß es an erster Stelle, ggf. nach einem "^" stehen.
MEHRDEUTIGKEITEN
Falls
eine RegEx mehrere, verschiedene Teile einer Eingabe treffen könnte, wird
sie den treffen, der als erster beginnt. Beginnen sie an der selben Stelle,
ergeben aber unterschiedliche Längen oder ermitteln die selbe Länge auf
unterschiedlichen Wegen, wird es komplizierter.
Generell
werden die Möglichkeiten in einer Liste von Zweigen von links nach rechts
abgearbeitet, die für "*", "+" und "?"
erfassen den längsten Treffer (gieriges Verhalten), verschachtelte
Konstrukte treffen von außen nach innen und verbundene Konstrukte von
links. Der Treffer ergibt sich aus der ersten Möglichkeit der ersten
Entscheidung. Weitere Entscheidungen werden analog getroffen.
`(ab|a)b*c'
könnte `abc' auf verschiedenen Wegen abdecken. Die erste Entscheidung ist
zwischen 'ab' und 'a': da 'ab' zuerst gefunden wird und einen Treffer
ergibt, wird es genommen. Da 'b' bereits abgedeckt wurde, ergibt sich für
'b*' ein leerer oder "null string", da die vorherige Auswahl
respektiert werden muß.
Falls es
nur einen Zweig oder Entscheidung gibt mit einem "*", "+"
oder "?", gibt es den Effekt des gierigen Verhaltens. Die Auswahl
'ab*' aus 'xabbbby' ergibt den Treffer 'abbbb'. Aus 'xabyabbbz' wird 'ab'
nach dem 'x' gefunden, wegen des ersten Auftretens. Die Entscheidung ab
welcher Stelle ein Treffer ausgegeben wird, ist die erste, auch wenn
folgende Entscheidungen das akzeptieren und sich mit weniger bevorzugten
Ergebnissen begnügen müssen.
|
|
|
|
|
Wenn Sie in /usr/local/ind/ (anpassbar über die XResource
Ted.spellToolSystemDicts:) die nötigen IND-Dateien installiert haben, können Sie
die Sprache auswählen, in der ihr Text geprüft werden soll.
Aufnehmen und Entfernen erlauben es, das vorgegebene
Wörterbuch anzupassen.
Aufnehmen nimmt das aktuelle
Wort in das eigene Wörterbuch auf, Entfernen entfernt das Wort das Sie unter Vorschläge markieren wieder. Etwas später werden die Wörterbücher und die
ihnen zugrunde liegende Technik noch näher beschrieben.
Weiter prüft ab der aktuellen
Position im Text (wandert mit) die Worte und Ted macht entsprechende Vorschläge. Ein
Einfach-Click auf einen Vorschlag stellt ihn in das
Textfeld und er kann mit Korrigieren oder direkt durch einen Doppel-Click verwendet werden.
|
Ignorieren geht
weiter durch den Text und Ted
fragt nicht mehr nach diesem Wort (bis er neu gestartet wird), ebenso Weiter nach einer Korrektur. Worte die im
Textfeld stehen, automatisch oder von Hand eingetragen, kann man mit Vorschlag unterbreiten in den Wörterbücher
nachschlagen lassen: ganz praktisch wenn man wissen will ob ein Ölefant bekannt ist...
Die System-Wörterbücher werden in einem
optimierten, nur-lesbaren Binär-Format gespeichert. Für die mit
technischer Neugier: Es handelt sich um das Speicherabbild eines minimalen
endlichen Automaten, der die Worte innerhalb des Wörterbuches erkennt. Die
Datenstruktur ist ähnlich der von Donald Knuth's tries. Die eigenen Einträge werden in
<sprache>.changes (z.B.
German.changes) im Benutzerverzeichnis $HOME/.Dictionaries abgelegt (anpassbar
über die XResource Ted.spellToolPrivateDicts:). Für Aufnehmen
(Learn) wird eine Zeile der Form "L Ölefant" hinzugefügt, für Entfernen (Forget) eine wie "F Ölefant".
|
|
|
|
|
Um einen Textbereich in einen Hyperlink zu ändern,
markieren Sie den Text und wählen Sie
Einfügen>Hyperlink.... Unter
Ziel-Dokument tragen Sie bitte das Ziel dieses Links
ein. In diesem Dialog können auch bestehende Links geändert/gelöscht oder
ihnen gefolgt werden.
Bleibt Ziel-Dokument leer, bezieht sich der Link auf ein Bookmark innerhalb des
Dokumentes, das Sie aus den Bookmarks mit Doppel-Click
auswählen können.
Bleibt das Bookmark-Feld leer, bezieht sich der Link auf das gesamte Dokument.
Normalerweise wird ein Link als Hyperlink gesetzt. Für
neue Links innerhalb des Dokumentes gibt es drei besondere Formen (Link setzen als):
|
·
Seitennummer: Der Link wird als Seitennummer des Bookmark(-Beginn)s angezeigt,
nützlich in Phrasen wie "Beachten Sie bitte die Erläuterung auf Seite 36". Ted paßt die Seitennummer dynamisch bei Veränderungen des Dokumentes
an.
·
Text: Der Link wird als Text der Bookmark angezeigt, nützlich in
Phrasen wie "Ich werde dies im Abschnitt
Installation des Source-Codes noch erläutern...".
Wird der Text der Bookmark geändert, ändert sich der Text des Links
automatisch mit.
·
Text und
Seitennummer: Um ein Inhaltsverzeichnis zu erstellen
bietet sich diese Form an: der Text der Bookmark, ein Tabulator und die
Seitennummer des Bookmark(-Beginn)s wird ausgegeben.
Link setzen
ändert das Ziel eines existierenden Links oder legt einen neuen des
gewünschten Typs an. Link folgen tut genau dieses: liegt das Ziel innerhalb des Dokumentes setzt Ted die Schreibmarke an den Anfang des
Bookmarks, ist das Ziel ein Dokument auf dem lokalen Computer öffnet Ted dieses und falls es sich um einen
Internet-Link handelt ruft Ted Netscape mit der URL auf. Link entfernen ändert einen bestehenden
Link zu normalem Text.
|
|
Bookmarks sind eine Möglichkeit,
Stellen in ihrem Dokument mit einem Namen zu versehen. Sobald eine Stelle
über einen Namen erreichbar ist, kann man sie mittels eines Hyperlinks
anspringen oder indirekt Bezug darauf nehmen: man kann sich auf den Text
dieser Bookmark oder die Seitennummer auf der sie beginnt beziehen.
Benutzen Sie bitte Einfügen>Bookmark... um Bookmarks zu verwalten.
Um eine Bookmark einzufügen, geben Sie
bitte einen Namen dafür ein. Hatten Sie vorher Text markiert, schlägt Ted diesen bereits vor.
|
Um eine Bookmark anzulegen oder eine
bestehende zu ändern, clicken Sie bitte auf Bookmark
setzen. Zum Entfernen sinnentsprechend Bookmark entfernen. Wenn Sie eine Bookmark
aus der Liste markiert haben, oder den Namen per Hand eingegeben haben, und Bookmark folgen clicken, stellt Ted die Schreibmarke an den Beginn der
Bookmark.
Kopieren als
gestattet es ihnen einen Verweis auf eine Bookmark in die Zwischenablage zu
kopieren. Wenn Sie anschließend an einer beliebigen Stelle des Dokumentes
die Zwischenablage wieder einfügen, erhalten Sie an dieser Stelle einen
Hyperlink der sich auf die betreffende Bookmark bezieht. Vier Varianten
sind möglich:
·
Hyperlink
mit festem Text
·
Referenz
die als die aktuelle Seitennummer angezeigt wird
·
Referenz
die als der aktuelle Text angezeigt wird
·
Referenz
die als der aktuelle Text angezeigt wird, gefolgt von einem Tabulator und
der aktuellen Seitennummer: geeignet für ein Inhaltsverzeichnis
Die letzten drei machen nur Sinn, wenn
sie innerhalb des gleichen Dokumentes wie die Bookmark verwendet werden.
Hyperlinks und Bookmarks sind besonders
interessant wenn der Text im HTML- oder Acrobat PDF-Format gespeichert wird oder wenn Inhaltsverzeichnisse
erstellt werden sollen.
»
Mit der Einführung von Textfarben zwischen
Ted 2.11 und Ted 2.12 sind Hyperlinks nicht länger blau nur weil sie Hyperlinks
sind. Neue werden blau/unterstrichen ausgezeichnet, aber solche aus älteren
Dokumenten sind nicht blau/nicht unterstrichen dargestellt. Um das wieder
herzustellen, muß man einmal Ted
in der folgenden Weise
TED_HYPERLINKS_BLUE=1 Ted meinDokument.rtf aufrufen
und das Dokument anschließend speichern. Da der Effekt dieser Variablen
ziemlich drastisch ausfällt, empfehle ich nicht diese generell zu setzen,
sondern nur für Konvertierungen zu nutzen.
|
|
|
|
|
Ein Absatz ist ein Stück Text zwischen
den Rändern einer Seite. Er beginnt üblicherweise auf einer neuen Zeile,
kann aber auch auf einer neuen Seite beginnen. Die Aufteilung eines
Dokumentes auf seiten sollte jedoch bevorzugt über Abschnitte vorgenommen werden.
|
Jeder Absatz hat sein eigenes
Absatz-Lineal, das kontrolliert wie der Text zwischen dem linken und
rechten Rand der Seite, oder falls in einer Tabellenzelle enthalten, in
dieser, verteilt wird. Dieses Lineal wird stets am oberen Rand des
Textfensters angezeigt, ein Beispiel finden Sie in der Abbildung zuvor. Es
zeigt einige der Eigenschaften des aktuellen Absatzes graphisch an und kann
zum Teil mit der Maus bedient werden. Die Symbole im einzelnen und
gleichzeitig ihre Anwendung (clicken Sie einfach in den nächsten Absatz und
beobachten das Lineal):
Der Einzug
der ersten Zeile: Die Stelle rechts des linken Seitenrandes ab der der Text
zu stehen kommt (normalerweise gleich dem linken Seitenrand).
Der Einzug
der folgenden Zeilen: Die Stelle rechts des linken Seitenrandes ab der die
restlichen Zeilen zu stehen kommen (normalerweise um einen
Standardtabulator eingerückt).
Der rechte
Einzug des gesamten Absatzes: Die Stelle links des rechten Seitenrandes bis
zu der der Text dieses Absatzes geschrieben wird.
(Eine Serie
von) Tabulatoren: Tabulatoren werden als kleine Winkel angezeigt, es gibt
sie in vier Ausprägungen (siehe nächsten Absatz). Wenn keine Tabulatoren
gesetzt sind benutzt Ted linke
Tabulatoren, alle 36 pt oder ½ " (1,28 cm). Hinweis: Vielfach ist man
besser bedient, wenn man Spaltendarstellungen über Tabellen statt mit
Tabulatoren aufbaut.
Die Positionen der verschiedenen
Einzüge und Tabulatoren können mit der linken
Maus-Taste genommen und verschoben werden. Neue
Tabulatoren können durch einen Links-Click in das Lineal gesetzt werden und werden entfernt indem man sie
einfach herauszieht (Links-Click auf Tabulator, halten
und z.B. in den Textbereich bewegen und loslassen).
Welche Art
Tabulator gerade gesetzt wird, verdeutlicht der Knopf links, oberhalb des
Lineals. Mehrfache Links-Clicks
hierauf schalten durch die vier Arten:
Der Text
wird ab hier formatiert: linker Anschlag.
Der Text
wird bis hier formatiert: rechter Anschlag. Eigentlich wird der Text vor
diesen Tabulator geschrieben.
Der Text
wird um diesen Tabulator als Mittelpunkt formatiert.
Sieht aus
wie ein rechter Tabulator, hat aber einen Punkt rechts, oben! Für Text verhält er sich wie ein rechter Tabulator.
Er ist jedoch für Ziffernausrichtungen gedacht: ab dieser Stelle beginnt
das Dezimalkomma oder der Dezimalpunkt (im angelsächsischen Raum). Hiermit
kommen z.B. Rechnungssummen stellengerecht untereinander zu stehen, auch
wenn sie in einer Proportionalschrift formatiert sind.
Ein Lineal kann über Formatierung>Absatz-Lineal kopieren die
Einstellungen des Absatzes übernehmen, in der die Schreibmarke gerade
steht. Diese Einstellung kann mit
Formatierung>Absatz-Lineal einfügen auf einen
anderen Absatz (in dem die Schreibmarke stehen muß) oder falls mehrere
Absätze markiert sind, auf alle, übertragen werden.
Mit
Formatierung>Auswahl zu einem Absatz gruppieren
kann man bequem mehrere kleine Absätze zusammenfassen, wie sie z.B. von
reinen Texteditoren wie vi
angelegt werden (siehe auch Exportieren als... ).
Ted unterstützt
noch weitere Absatzformatierungen über
Formatierung>Formatierungen... und dann Absatz und Absatz: Rahmen und Schattierung.
Bitte beachten Sie, daß obwohl alle Werte in Punkt (points/pt) angegeben
werden, Werte in jeder gültigen Einheit angegeben werden dürfen. Nach einem
Druck auf die Enter-Taste wird
der eingegebene Wert in Punkt umgerechnet und angezeigt. Gültige
Maßeinheiten sind: inch, ", cm, mm, points, pt,
picas, pi.
Nachfolgend Abbildungen des Absatz- und
Tabulator-Dialoges, hier können Sie wesentlich feinere Einstellungen als
über das Lineal vornehmen:
|
Absatzebene
|
Vorbereitet für eine Version nach 2.16.
|
|
Einzug erste Zeile
|
Der Einzug der ersten Zeile: Die Stelle rechts des
linken Seitenrandes ab der der Text zu stehen kommt (normalerweise gleich
dem linken Seitenrand).
|
|
Einzug links
|
Der Einzug der folgenden Zeilen: Die Stelle rechts des
linken Seitenrandes ab der die restlichen Zeilen zu stehen kommen
(normalerweise um einen Standardtabulator eingerückt).
|
|
Einzug rechts
|
Der rechte Einzug des gesamten Absatzes: Die Stelle
links des rechten Seitenrandes bis zu der der Text dieses Absatzes
geschrieben wird.
|
|
Ausrichtung
|
Legt fest ob der Text links-, rechts-bündig, zentriert
oder im Blocksatz relativ zu Seite oder Tabellenzelle formatiert wird.
|
|
Zeilenabstand
|
Normalerweise wird die Zeilenhöhe und somit der Abstand
von der größten Schrift oder Bild in dieser Zeile vorgegeben. Sie können
auch einen Minimalwert oder einen genauen Wert angeben: Achten Sie selber
darauf, daß die Elemente einer Zeile nicht höher werden!
»
Die Möglichkeit, die Höhe
der letzten Zeile zu beeinflussen ist noch nicht implementiert!
|
|
Abstand oberhalb
|
Höhe des zusätzlichen, leeren Raumes oberhalb der
ersten Zeile (standardmäßig Anzahl Punkte wie aktuelle Schrift).
|
|
Abstand unterhalb
|
Höhe des zusätzlichen, leeren Raumes unterhalb der
letzten Zeile (standardmäßig Anzahl Punkte wie aktuelle Schrift).
|
|
auf neuer Seite beginnen
|
Dieser Absatz soll auf jeden Fall auf einer neuen Seite
beginnen, nicht anwendbar in Tabellen.
|
|
auf einer Seite belassen
|
Solange dieser Absatz nicht länger als eine Seite ist,
wird er nur auf einer Seite dargestellt. Eingefügte Seitenumbrüche werden
jedoch beachtet. Findet keine Beachtung wenn der Absatz mehr als eine Seite
benötigt.
|
|
Schusterjungen / Hurenkinder vermeiden
|
Wenn aktiviert, hält Ted die ersten zwei und letzten zwei Zeilen eines Absatzes auf jeden
Fall zusammen auf einer Seite um vereinzelte Zeilen an Anfang und/oder Ende
eines Absatzes/einer Seite zu vermeiden.
|
|
komplett auf nächste Seite
|
Dieser und
der nächste Absatz werden gemeinsam auf einer Seite ausgegeben: sinnvoll
bei einer Überschrift vor dem ersten Absatz.
|
|
jeweils
alle...
|
Falls keine Tabulatoren gesetzt sind oder als
allgemeine Einstellung für das gesamte Dokument wird standardmäßig alle 36
Punkt/0,5 Zoll oder 1,28 cm ein Tabulator angenommen (auch benutzt aber
halt nicht im Lineal angezeigt). Dieser Wert gilt auch implizit rechts des letzten Tabulators.
|
|
Tabulator
|
Hier können Sie die, mit der Maus gesetzten,
Tabulatoren einzeln markieren und verwalten.
|
|
Position
|
Die
Position des Tabulators relativ zum linken Seitenrand..
|
|
Ausrichtung
|
Folgende
Ausrichtungen werden unterstützt:
Der Text wird ab hier
formatiert: linker Anschlag.
Der Text wird bis hier
formatiert: rechter Anschlag. Eigentlich wird der Text vor diesen Tabulator
geschrieben.
Der Text wird um diesen
Tabulator als Mittelpunkt formatiert.
Sieht aus wie ein rechter
Tabulator, hat aber einen Punkt
rechts, oben! Für Text verhält er sich wie ein rechter Tabulator. Er ist
jedoch für Ziffernausrichtungen gedacht: ab dieser Stelle beginnt das
Dezimalkomma oder der Dezimalpunkt (im angelsächsischen Raum). Hiermit
kommen z.B. Rechnungssummen stellengerecht untereinander zu stehen, auch
wenn sie in einer Proportionalschrift formatiert sind.
|
|
Füllung
|
Der Raum
der von einem Tabulator überspannt wird, kann ausgefüllt werden mit:
keine
der Raum bleibt leer,
Standard
Punkte
eine Reihe feiner Punkte
wird eingestreut, vielfach genutzt für Inhaltsverzeichnisse (......)
Linie
eine durchgehende, mäßig
starke Linie wird gezogen (___)
Striche
eine unterbrochene Linie
wird gezogen (- - -)
|
|
|
|
|
|
Hier können Sie einen Absatz mit einer
Hintergrundfarbe, einer Begrenzungslinie oberhalb und einer unterhalb
versehen. Die maximale Stärke liegt bei 3,75 Punkt (ca. 1,25 mm). Obwohl
die RTF-Spezifikation
verschiedene Typen von Rändern unterstützt, kann man mit Ted zur Zeit lediglich eine einfache,
durchgezogene Linie am oberen und unteren Rand nutzen. Ebenso sind
Hintergründe auf eine, einfache Farbe beschränkt, obwohl die RTF-Spezifikation verschiedene Typen von
Schattierungen anbietet.
Der hier gezeigte Dialog bietet nur
eine kleine Auswahl der Hintergrund-Farben. Für die erweiterte RGB-Farbauswahl gibt es einen eigenen Abschnitt.
|
|
|
|
|
|
Um eine Tabelle einzufügen, benutzen
Sie bitte Tabelle>Tabelle (2x2) einfügen. Wenn Sie andere Dimensionen wünschen, können Sie diese
nachträglich uber das Formatierungs-Werkzeug anpassen.
Tabellen sind von erst einmal eine
weitere Formatierungsmöglichkeit, sie werden lediglich mit einem
angedeuteten Rahmen umgeben, der nicht gedruckt wird.
|
Wenn diese Linien stören, können Sie
sie mit Tabelle>Tabellen-Rahmen anzeigen auch bedarfsweise ausschalten. Um die Tabelle endgültig für den
Ausdruck zu formatieren, bedienen Sie sich der verschiedenen Möglichkeiten
unter Formatierung>Formatierung... und Tabelle, Zeile, Spalte und Zelle. Steht die
Schreibmarke in einer Tabelle(n-Zelle) ändert sich das Absatz-Lineal wie im
Beispiel oben zu sehen. Wie in einem herkömmlichen Absatz können Sie auch
hier mit der Maus bequem und schnell die Ränder verschieben, genaue
Positionierungen nehmen Sie bitte in den Dialogen des
Formatierungs-Werkzeugs vor.
In den Tabellen-bezogenen Dialogen
können Sie die komplizierteren Einstellungen und Aktionen an und mit
Tabellen durchführen, wie selektiv Ränder zuweisen, interne Ränder setzen,
Zeilen und Spalten löschen und einfügen vor und nach der Schreibmarke. Das
geht über Tabelle>neue Zeile anfügen und neue Spalte anfügen nur nach der
Schreibmarke.
Bitte beachten Sie, daß obwohl alle
Werte in Punkt (points/pt) angegeben werden, Werte in jeder gültigen
Einheit angegeben werden dürfen. Nach einem Druck auf die Enter-Taste wird der eingegebene Wert in
Punkt umgerechnet und angezeigt. Gültige Maßeinheiten sind: inch, ", cm, mm, points, pt, picas, pi.
Obwohl das RTF-Format eine erhebliche Anzahl Rahmen definiert, benutzt Ted lediglich die Rahmen der einzelnen
Zellen. Die RTF-Spezifikation
bietet auch verschiedene Typen von Rändern an, jedoch kann man mit Ted zur Zeit lediglich eine einfache,
durchgezogene Linie nutzen. Die Einstellungen für
Zeile und Spalte beziehen sich auf alle
Zellen dieser Zeile oder Spalte.
|
Einzug links
|
Der Abstand des linken Randes der
Tabelle vom linken Rand der Seite, ein negativer Wert verschiebt nach links
über den Seitenrand hinaus.
»
Üblicherweise
hat eine Tabelle Zellenränder von 5 Punkt. Steht jetzt der linke Einzug auf
-5 Punkt, ist der Text innerhalb der Tabelle mit dem Seitenrand bündig
ausgerichtet.
|
|
Zellenränder
|
Der Abstand des Textes zum linken und
rechten Tabellenrand, entspricht CELLPADDING in HTML (dort werden
jedoch alle vier Ränder gesetzt!).
|
|
Höhe nach Inhalt
|
Normalerweise wird die Zellenhöhe in
einer Zeile vom größten Bestandteil in dieser Zeile vorgegeben. Sie können
auch einen Minimalwert oder einen genauen Wert angeben: Achten Sie selber
darauf, daß die Elemente einer Zeile nicht höher werden!
|
|
Einzug links
|
Der Abstand des linken Randes der
Tabelle vom linken Rand der Seite, ein negativer Wert verschiebt nach links
über den Seitenrand hinaus.
»
Üblicherweise
hat eine Tabelle Zellenränder von 5 Punkt. Steht jetzt der linke Einzug auf
-5 Punkt, ist der Text innerhalb der Tabelle mit dem Seitenrand bündig
ausgerichtet.
|
|
Zellenränder
|
Der Abstand des Textes zum linken und
rechten Tabellenrand, entspricht CELLPADDING in HTML (dort werden
jedoch alle vier Ränder gesetzt!).
|
|
Rand oben
|
Begrenzungslinie oberhalb der Zeile.
Die maximale Stärke liegt bei 3,75 Punkt (ca. 1,25 mm).Begrenzungslinie
unterhalb der Zeile. Die maximale Stärke liegt bei 3,75 Punkt (ca. 1,25 mm).
|
|
Rand unten
|
Begrenzungslinie unterhalb der Zeile.
Die maximale Stärke liegt bei 3,75 Punkt (ca. 1,25 mm).
|
|
auf einer Seite belassen
|
Wenn die Zeile nicht auf die
verbleibende Seite passt, wird sie ab der nächsten Seite formatiert.
|
|
Breite
|
Die Breite dieser Spalte, wobei das
Tabellen-Werkzeug die Spaltenbreite(n) auf die Breite der Seite begrenzt.
|
|
Rand links
|
Begrenzungslinie links der Spalte. Die
maximale Stärke liegt bei 3,75 Punkt (ca. 1,25 mm).
|
|
Rand rechts
|
Begrenzungslinie rechts der Spalte. Die
maximale Stärke liegt bei 3,75 Punkt (ca. 1,25 mm).
|
|
Rand oben
|
Begrenzungslinie links der Zelle. Die
maximale Stärke liegt bei 3,75 Punkt (ca. 1,25 mm). Überschreibt
Zeilen-/Spalten-Rand!
|
|
Rand unten
|
Begrenzungslinie links der Zelle. Die
maximale Stärke liegt bei 3,75 Punkt (ca. 1,25 mm). Überschreibt
Zeilen-/Spalten-Rand!
|
|
Rand links
|
Begrenzungslinie links der Zelle. Die
maximale Stärke liegt bei 3,75 Punkt (ca. 1,25 mm). Überschreibt
Zeilen-/Spalten-Rand!
|
|
Rand rechts
|
Begrenzungslinie links der Zelle. Die
maximale Stärke liegt bei 3,75 Punkt (ca. 1,25 mm). Überschreibt
Zeilen-/Spalten-Rand!
|
|
Hintergrund
|
Pro Zelle kann eine Hintergrundfarbe
gewählt werden.
|
|
|
|
|
|
Längere Dokumente können in Abschnitte, ähnlich den
Kapiteln eines Buches unterteilt werden. Normalerweise beginnt ein neuer
Abschnitt auch jeweils auf einer neuen Seite. Jeder Abschnitt kann eine
eigene Seitennummerierung und eigene Kopf-/Fuß-Zeilen zugewiesen bekommen.
Sie können Abschnitte unter Formatierung>Abschnitt einrichten.
|
|
Abschnittswechsel
|
Mögliche Punkte für einen neuen
Abschnitt sind:
·
fortführen: Ted beginnt einen neuen Abschnitt ohne
Seitenwechsel.
·
in nächster
Spalte: Falls ein Abschnitt mehrspaltig gesetzt ist wird eine neue Spalte
beginnen. Da Ted noch keinen
mehrspaltigen Satz unterstützt, wird eine neue Seite begonnen.
·
auf neuer
Seite: Als Normalfall wird ein neuer Abschnitt auf einer neuen Seite
begonnen.
·
auf gerader
Seite: Falls der letzte Abschnitt auf einer geraden Seite endete wird eine
Leerseite eingefügt, so daß immer auf 2,4,6,8 oder ... begonnen wird.
·
auf
ungerader Seite: Falls der letzte Abschnitt auf einer ungeraden Seite
endete wird eine Leerseite eingefügt, so daß immer auf 3,5,7,9 oder ...
begonnen wird.
|
|
Seitennummerierung
|
Sie können festlegen wie die
Seitennummerierung dargestellt wird, wählbar sind:
·
dezimal
1,2,3,...
·
römisch
i,ii,iii,... und I,II,III,...
·
alphabetisch
a,b,c,... und A,B,C,...
|
|
Beginn auf Seite
|
Normalerweise beginnt die Seitenzählung
mit eins ab dem Beginn des Dokumentes. Hier können Sie jedoch dem Abschnitt
eigene Seitenzahlen zuweisen und im Feld rechts einen Anfangswert
festlegen.
|
|
Spalten
Spaltenabstand
Spaltenbreite (fest)
|
Leider werden Spalten, wie Sie sie z.B.
aus Zeitungen kennen, zur Zeit noch nicht von Ted unterstützt.
|
|
|
|
|
bitte unter
Formatierung>Formatierung... nach Noten.
|
Um eine solche Note einzufügen reicht es zunächst an
der gewünschten Stelle (Schreibmarke)
Einfügen>Fußnote zu wählen und Ted kümmert sich um das Grobe. Als
Normalfall wird die Fußnote an das Ende der Seite, getrennt durch einen
kurzen, dünnen Strich, gesetzt. An die Stelle der Schreibmarke setzt Ted die aktuelle Nummerierung (hochgestellt) und die Schreibmarke wird an
das Ende der Seite verschoben, wo Sie sofort den Fußnoten-Text eingeben
können.
Das Noten-Werkzeug ist in drei Teile aufgeteilt3
(hier eine solche Fußnote als Beispiel).
Für eine gezielte Verwaltung, auch Änderung bestehender
Noten, begeben Sie sich
|
|
ist Fußnote
|
Diese Note zur Fußnote machen.
|
|
ist Endnote
|
Diese Note zur Endnote machen.
|
|
ist Text(konstante)
|
Ein fester, sich wiederholender Text an
dieser Position.
|
|
Note suchen (zur Referenz springen)
|
Wenn Sie den Notentext bearbeiten, zum
Aufrufpunkt im Text springen.
|
|
Notentext bearbeiten
|
Wenn die Schreibmarke am Aufrufpunkt im
Text steht, zur Bearbeitun |